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Regierung: Sonderwirtschaftszonen werden erhalten bleiben

26 existierende Sonderwirtschaftszonen (SWZ) werden weiterhin aktiv bleiben. Weitere SWZs sind nicht geplant. Das berichtete der RNS der stellevertretende Minister für wirtschaftliche Entwicklung Aleksandr Zybuljskij.

Die übriggebliebenen 26 Orte sind durchaus erfolgsversprechend und entwickeln sich ziemlich aktiv“, sagte Herr Zybuljskij. Unter anderem wurde die Entscheidung über den Erhalt der touristischen Zone am Ufer des Baikalsees in Burjatien getroffen.

Früher wurden per Regierungsbeschluss 8 SWZs geschlossen. In dem Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung wurde festgestellt, dass diese Territorien keine Zukunftsperspektiven haben.

Die Gründung neuer SWZs wird zurzeit nicht diskutiert, bemerkte Herr Zybuljskij. Aber wenn eine Region gut begründete Vorschläge vorlegt, mit Informationen über Investoren. Und zudem das Investitionspotential beweisen kann, dann besteht doch eine Möglichkeit, dass eine SWZ gegründet werden kann.

Jetzt prüfen wir die Anfragen viel genauer. Nur weil irgendeine Regionsregierung sich eine Sonderwirtschaftszone wünscht, reicht es nicht mehr aus. Es müssen sowohl die Rentabilität als auch Zukunftsperspektive bewiesen werden“, betonte er.

Die SWZ-Verwaltung wurde jetzt auf die Regionen übertragen. In den Richtlinien für die Entwicklung dieser Territorien wurden Effektivitätskriterien vorgeschrieben: für Rentabilität, Investitionen, Kapitalverwendung und Höhe der steuerlichen Einnahmen. Außerdem beschloss das Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, dass ineffektive SWZs geschlossen werden können, wenn diese innerhalb von 3 Jahren ihre wirtschaftliche Tauglichkeit nicht beweisen konnten.

Das Ministerium plant weitere Entwicklung der aktiven Sonderwirtschaftszonen. Laut Zybuljskij, trotz Sanktionen werden immer neue Residenten aus USA und Europa aufgenommen. Unter anderem wurde das amerikanische Unternehmen Boeing zum Residenten in Swerdlowsk. Und in Lipezk wird gerade Produktionsstart des Kemin Industries (USA) vorbereitet. Das Unternehmen ist weltweit ein führender Hersteller für Futtermittelzutaten.

Nach der Überarbeitung des Mechanismus und nachdem wir wirtschaftlich ineffektive SWZs ausschlossen, können wir feststellen, dass dieser Mechanismus gefragt wird. Damit konnten wir die Effektivität bemerkbar steigern,“ sagte Herr Zybuljskij.